1) Vierblättriges Kleeblatt

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Der Glaube daran, dass Klee Glück bringt ist bereits uralt. Ganze knapp 2200 Jahre weit geht diese Legende zurück, damals war vielblättriger Klee allerdings nur den Druiden vorbehalten, die daran glaubten es könne ihnen nichts Negatives passieren solang sie im Besitz von Glücksklee waren. Da vierblättrige Kleeblätter in der Natur extrem selten sind, braucht man viel Glück um solch ein Blatt zu finden. Nach einer Legende, nahm Eva eines vierblättriges Kleeblatt als Andenken mit, als sie aus dem Paradies vertrieben wurde. Sie wollte wenigstens etwas bei sich tragen, das sie immer an die glückliche Zeit im verloren gegangenen Paradies erinnern sollte. So kam es, dass in der Folgezeit ein vierblättriges Kleeblatt als gutes Omen angesehen wurde. Deshalb glauben manche auch: Wer eines findet, hält ein kleines Stück vom Paradies in den Händen.Es soll nach weit verbreitetem Glauben Böses bannen, vor Unglück schützen und im Spiel Glück bringen.

2) Marienkäfer

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Die süßen Marienkäfer sollen Kinder beschützen und Kranke heilen, sofern er ihnen zufliegt. Aber wehe, du schüttelst ihn ab oder tötest ihn…dann ist das Unglück nicht fern. Weil Marienkäfer auch nützlich sind, glaubten Landwirte und Bauern einst, dass sie ein Geschenk Maria (Mutter Jesus) seien und benannten ihn daher nach ihr. Es gibt auch noch heute regelrechte Marienkäfer-Kulte die vor allem religiös begründet sind. In Schweden beispielsweise werden Marienkäfer mit 7 Punkten „Marias Schlüsselmagd“ genannt- die 7 Punkte beziehen sich auf der heiligen Marias 7 Tugenden.

3) Fliegenpilz

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Der rote Fliegenpilz wird schon seit vielen Jahrhunderten als Glücksbringer angesehen. Dies ist der Fall, weil früher germanische Krieger kleine Mengen des Giftes von Fliegenpilzen zu sich genommen haben, um dadurch im Kampf keinen Schmerz mehr zu spüren. Heutzutage dienen Fliegenpilze hauptsächlich als Symbol für das Glück, die den Besitzer in seinem ganzen Leben als Glücksbringer begleiten sollen. Auch bei den Pilzen gibt es ganz verschiedene Arten, wobei der rote Fliegenpilz mit den weißen Punkten am Verbreitetsten ist.

4) Schornsteinfeger

Schornsteinfeger

Der Schornsteinfeger als Glückssymbol ist noch nicht allzu alt. Früher war es eine absolute Katastrophe für den Haushalt, wenn der Kamin verstopft war, denn dann konnte das Essen nicht mehr zubereitet werden und es wurde kalt im Haus. In einer solchen Situation brachte der Kaminkehrer die Rettung. Er säuberte den Kamin (Schlot) und es war wieder möglich, zu kochen und zu heizen. So brachte er das „Glück“ zurück. Heute soll es auch Glück bringen, einen Schornsteinfeger zu berühren oder den goldenen Knopf (ersatzweise die Jacke) anzufassen. Ferner brachte die Reinigung des Schornsteins den Vorteil, dass sich der angestaute Ruß nicht so schnell entzündete und es nicht zum Häuserbrand kam

5) Glücksschwein

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Das Schwein ist deshalb ein Zeichen für Wohlstand und Reichtum, da es als Symbol der Fruchtbarkeit und Stärke gilt. Darüber hinaus galt bei den Griechen und Römern derjenige als privilegiert, der über viele Schweine, und somit letztendlich auch Nahrung, verfügte. Meist wird aber – besonders zu Silvester – kein lebendes Ferkel verschenkt, sondern symbolisch eine Nachbildung, meist aus Marzipan. Kombiniert wird das Schwein oft mit einem Schornsteinfeger als Reiter und einem Glückspfennig oder vierblättrigem Kleeblatt im Maul. Bei Wettbewerben im Mittelalter bekam der Letzte als Trostpreis ein Schwein. Er hatte damit das Glück, „Schwein gehabt“ zu haben.
In osteuropäischen Ländern wie der Ukraine verbindet man mit dem Schwein hingegen etwas Negatives.

6) Hufeisen

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Hufeisen werden Pferden zum Schutz der Hufe aufgenagelt. Da das Pferd von jeher als Symbol für Stärke und Kraft galt, sowie ein edles und wertvolles Tier war, galt das Hufeisen, welches das Tier schützte, ebenfalls als Glücksbringer. Nachdem das Pferdebeschlagen von den Römern erfunden wurde, entwickelte sich das Hufeisen bei fast allen Völkern zu einem Glücksbringer, da es das wertvolle Pferd schützte. Besonders das Finden eines Hufeisen brachte den Bauern damals Glück. Zur Ausrichtung des Hufeisens gibt es mehrere Versionen, einerseits gilt ein nach oben offenes Eisen als Symbol für die Teufelshörner, andererseits auch als glücksfangender Brunnen. Nach unten geöffnet gibt es jedoch die Vorstellung das Glück könne “herausfallen”. Ein nach rechts offenes Hufeisen stellt ein C für “Christus” dar.
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